Annett Inselkind
Standort Rostock, Google-Bewertung
Heute durfte ich einen sehr wertvollen Hospitationstag in Rostock verbringen. Ich war bei der lieben Sarah und durfte sie bei der Arbeit mit Säuglingen mit Verdacht auf orale Restriktionen begleiten, unter anderem bei einem fünf Tage alten Baby und bei acht Wochen alten Zwillingen.
Besonders beeindruckt hat mich ihre Kombination aus enormem Fachwissen, diagnostischer Genauigkeit und einer unglaublich ruhigen, wertschätzenden Art im Umgang mit den Familien. Sie hört genau hin, schaut sehr differenziert und nimmt sich viel Zeit für Aufklärung! Ohne Druck, dafür mit viel Raum für die Eltern, Informationen erst einmal sacken zu lassen.
Dabei wird sehr deutlich: Die Behandlung eines zu kurzen Zungenbandes ist keine „schnelle Lösung“. Eine sorgfältige Einschätzung, Vorbereitung und eine gute Begleitung vor und nach einem möglichen Eingriff sind entscheidend.
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten der Trennung, beispielsweise mit Schere oder CO₂-Laser. Wichtig ist vor allem, dass Eltern umfassend informiert sind und anschließend gut begleitet werden. Gerade hier zeigt sich, wie wichtig interdisziplinäre Zusammenarbeit ist. Logopädie, Osteopathie, Stillberatung... und medizinische Behandlung greifen bei diesem Thema eng ineinander.
Ich bin sehr dankbar für die vielen Eindrücke, das geteilte Wissen und diesen inspirierenden Einblick in ihre Arbeit. Solche Begegnungen stärken das Netzwerk und letztlich die bestmögliche Begleitung für Familien. 🧡